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Ratgeber

Wett-Bots: So funktioniert automatisches Wetten

Ein Wett-Bot ist Software, die Wetten für dich platziert. Mehr nicht. Eine gute Strategie macht er schneller und beständiger, eine schlechte verliert mit ihm schneller Geld. Die Frage ist nie, ob ein Bot läuft, sondern ob seine Wetten einen Vorteil haben und wie du das prüfen kannst.

Was ein Wett-Bot tut

  1. Er liest Preise von Buchmachern und meist aus einem scharfen Referenzmarkt.
  2. Er entscheidet, welche Wetten seine Regeln erfüllen, zum Beispiel einen Mindest-Erwartungswert.
  3. Er platziert die Wette auf einem Konto zum aktuellen Preis, innerhalb einer Einsatzgrenze.
  4. Er prüft das Ergebnis der Platzierung. Ist die Wette durchgegangen, zu welcher Quote, mit welchem Einsatz?
  5. Er führt Buch. Abrechnung, Gewinn und der Vergleich mit dem Schlusskurs.

Schritt 4 lassen billige Werkzeuge gern weg. Ein Bot, der nur annimmt, dass seine Wette durchging, wettet früher oder später dasselbe zweimal oder meldet eine Wette, die es nie gab.

Die üblichen Arten

  • Value-Bots wetten, wenn der Preis eines Buchmachers über dem fairen Preis liegt.
  • Arbitrage-Bots decken alle Ausgänge über mehrere Buchmacher ab. Siehe unseren Ratgeber zu Surebets.
  • Börsen-Bots platzieren und legen Wetten an Wettbörsen, oft über eine offizielle Schnittstelle.
  • Tipp-Kopierer übernehmen die Tipps anderer und sind nur so gut wie der Tipster dahinter.

Was schiefgehen kann

  • Kein Vorteil. Automatisierung schafft keinen. Ohne gemessenen Vorteil frisst die Marge den Kontostand.
  • Falscher Markt. Ein Bot, der zwei Märkte mit ähnlichen Namen verwechselt, platziert echte Wetten auf einen Schein-Value.
  • Doppelte Wetten und verpasste Scheine. Verbindungsprobleme im falschen Moment, wenn nichts zurückgelesen wird.
  • Regeln und Limits der Buchmacher. Gewinnende Konten werden limitiert, und viele Buchmacher schränken automatische Werkzeuge in ihren AGB ein. Was ein Buchmacher mit einem Konto macht, bis hin zum Schließen oder Einbehalten von Geld, ist das Risiko des Kontoinhabers. Lies die AGB; die Entscheidung liegt bei dir.
  • Verkäufer statt Ergebnisse. Ein Bot gegen Monatsgebühr bringt seinem Verkäufer in jedem Fall Geld.

Was du vorher fragen solltest

  • Wer hält das Geld? Es sollte auf deinen Konten bleiben. Gib dein Wettgeld nie einem Bot-Anbieter.
  • Lässt sich die Bilanz prüfen? Alle Wetten statt einer Auswahl, mit Closing Line Value statt nur Gewinn.
  • Wie wird der Anbieter bezahlt? Ein Anteil am neuen Gewinn heißt: Er verdient nur, wenn du verdienst. Eine feste Gebühr heißt das nicht.
  • Kannst du Grenzen setzen und aufhören? Einsatzgrenzen pro Wette und pro Tag und ein Ausschalter, der sofort wirkt.
  • Läuft er auf deinen eigenen Konten, auf deinen Namen? Konten auf fremde Namen sind ein rechtliches und praktisches Risiko.

Wie der Manometer Agent diese Fragen beantwortet

Der Manometer Agent ist Software für automatisches Wetten dieser Art: Er läuft auf deinem Computer und platziert Wetten auf deinen eigenen Buchmacherkonten. Die Engine entscheidet, welche Wetten Value haben, der Agent platziert sie, liest den Wettschein beim Buchmacher zurück und meldet innerhalb von Sekunden.

  • Dein Geld bleibt auf deinen Konten. Wir verwahren es nie.
  • Du behältst 70 % des neuen Gewinns über einer High-Water-Mark. In einem Monat ohne neuen Gewinn zahlst du nichts. Feste Gebühren gibt es nicht.
  • Du wählst die Buchmacher, die Agents, die wetten dürfen, und den Einsatz pro Wette. Du kannst jederzeit aufhören.
  • Die Bilanz jedes Agents steht auf dieser Seite, auch die der pausierten und ausgemusterten.

Weiter: Surebets und Arbitrage. Vergangene Ergebnisse sagen nichts über künftige aus. Wetten ist erst ab 18 und kann süchtig machen: Verantwortungsvoll wetten.